Monkeys international

26. August 2022, 14:30 Uhr
geschrieben von unseren EM Startern

Europe Triathlon Age Group Sprint Championships Munich 2022:

Kuratiert von Julia Rohe mit O-Tönen von Christian Hofbauer, Christian M. Hofbauer, Manuela Hofbauer, Martina Schmölz, Markus Potthast, Michi Pober, René Stahl, Robert Schlederer, und Roman Vetter

Intro

14 Monkeys starteten und finishten bei den Europameisterschaften auf der Triathlon-Sprintdistanz der Affen-, nein, Altersklassen. Eigentlich 15 Monkeys, denn Ralph war in unseren Gedanken und Herzen mit dabei.

Doch davor absolvierten noch die Triathlonprofis ihre Wettkämpfe im Olympiapark, was genial war, inklusive Julia Hauser anfeuern.
Wir Amateur*innen durften Münchens Umgebung kennen lernen: Im Karlsfelder See im Nordwesten von München wurden 750 Meter geschwommen. Von dort ging es mit Windschattenfreigabe 21 flach-flotte Kilometer mit dem Rad Richtung Olympiapark. Dort führte der abschließende 5 Kilometer Lauf mit einem knackigen Anstieg noch vor Kilometer 2 rund um das olympische Areal. Außerdem waren wir Triathlon Age Grouper die einzigen Amateure für die bei den European Championships ein Wettbewerb ausgetragen wurde – dafür ein dickes Dankeschön der ETU und DTU!
Der Monkey Spirit und Support vor, während und nach dem Rennen war wieder großartig! Special Credits gehen hierfür an die Familien Hell, Palkovich, Pober & Langer und Schlederer.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für alle ein besonderes Erlebnis war, für alle mit Höhen, für manche auch mit Tiefen, Pleiten, Pech und Pannen. Und trotzdem oder gerade deswegen würden wir alle sofort wieder an den Start gehen.

Aber lest selbst:

Die Rennen von Johanna Böhm, Petra Hell und Mona & Johanna Hofbauer (aka Hanna) verliefen absolut geschmeidig, wie man unter anderem den Ergebnissen* und den Bildern entnehmen kann.

Christian Hofbauer
„Seit 1972 träumte ich davon, das Olympiastadion und -gelände live bewundern zu können. Die Triathlon EM, für die ich mich letztes Jahr in Blindenmarkt eher versehentlich qualifiziert hatte, bot mir die Gelegenheit.
Vorweg: Tolles Event, tolle Stimmung! Die kleinen persönlichen Trübungen (z.B. nach dem Bewerb das Rennrad an einer Höhenkontrolle ruiniert) erwähne ich gar nicht.
Der Wettkampf selbst:
Schwimmen im Karlsfelder See: angesichts meiner bescheidenen Fähigkeiten eh ok. Hab die 750 m in meinem mittlerweile am Patentamt angemeldeten „Mixed Style Crawl-Breast-Crawl-Breast…“ irgendwie in 20:09 absolviert. Nach eleganter Entledigung des Neoprens ging’s auf die 21,6 km Radstrecke zum Olympiapark. Und das war richtig gelungen. Ich fand eine angenehme Drafting Gruppe (1 Azzurro, 2 Deutsche, 2 Belgier und der Österreicher Goldschmidt) mit der ich gut mithalten konnte und kurzfristig sogar Führungsarbeit leistete. Mit einem (für mich) Rekord-Pace von 33,7 erreichte ich die WZ2 und machte mich auf die Laufrunde durch den Park. Zugegeben den Anstieg auf den Olympiaberg auf KM 2 hatte ich ein wenig unterschätzt, der war doch knackig, aber das machte ich mit einem Endspurt im stimmungsvollen Zielgelände wett. Mit einer Pace von 4:43 konnte ich mich zwar nicht wie insgeheim erhofft den 4:30 nähern, trotzdem zufrieden.
Was mich natürlich „magerlt“: Hanna war wieder eine Minute schneller als ich ;-D . Vielleicht kann ich künftig in meiner Paradedisziplin im Wasser doch noch was verbessern… Und auch Tochter Mona hat sich sehr wacker geschlagen und trug dazu bei, dass wir die inoffizielle EM-Familienwertung für uns entschieden.
Vielen Dank an den leidenschaftlichen Support vor Ort, aber auch via Signalgruppe!
PS: Zu Hause hab‘ ich natürlich im Excel die Ergebnislisten durch den Fleischwolf gedreht und bin draufgekommen, dass ich noch eine Bronzene errungen habe: in der Wertung „Österreicher männlich AK 60-64, Disziplin Wechselzone 2“…“

Christian M. Hofbauer
„Nach meinem ersten Triathlon seit vielen, vielen Jahren in Wels kam die Einladung für München doch sehr überraschend. Dementsprechend viel Unsicherheit und viele Fragen wie „Was mach ich dort eigentlich?“. Die Nacht vor dem Start wäre ich noch am liebsten davongelaufen. Aber tatsächlich war es einfach nur ein tolles Erlebnis und unglaublich cool dabei sein zu dürfen. Super Stimmung, lässige Menschen, genialer Bewerb. Mit meiner Leistung bin ich mehr als zufrieden, das, was ich momentan drauf hab, konnte ich rausquetschen. Bin jedenfalls schon schwer am überlegen, wie ich nach Hamburg komme.“

Manuela Hofbauer
"Der Traum vom "roten Anzug“. Damit startete ich in die Saison 2022. Mit der Qualifikation in Wels war mein Platz bei der EM gesichert und der Anzug kurz darauf bestellt.
Die Trainingsvorbereitungen liefen nicht reibungslos, aber dennoch, ich fühlte mich bereit für den großen Tag. Es folgte eine unvergessliche, stimmungsvolle Zeit im Monkeyskreis. Wir haben die Elite angefeuert, Weißwurst gegessen und Spaß gehabt. Neben der Wettkampfvorbereitung versteht sich ;-)
Am Tag X, lief es für mich dann leider nicht wunschgemäß. Beim Schwimmen hatte ich bereits Schwierigkeiten, beim Radfahren leider keine Gruppe und das Laufen – naja, was soll ich sagen – von Pace keine Spur, ein Geh-Trab-Wechsel. Unzählige Gedanken schwirrten in meinem Kopf. Aber es siegte „Im Olympiapark, getragen vom Monkeysfanclub, gibt kein Affe auf.“ Und so schaffte ich es ins Ziel, ärgere mich etwas über die Performance, aber freue mich, gefinisht zu haben. Danke für die tolle Zeit an alle Mitstreiter und Danke fürs Mitfiebern an alle, die nicht live dabei waren. Eure Manu“

Martina Schmölz
"Ach, probier doch mal einen Triathlon aus", dachte ich mir. "Radeln und laufen kann ich ja und schwimmen musst halt lernen." Mit diesen Voraussetzungen trat ich im Juni in Wels meinen ersten Triathlon an. Und staunte nicht schlecht als ich zwei Tage später die Mail vom ÖTRV erhielt – Qualifikation für München! Nachdem man nicht alle Tage die Gelegenheit bekommt bei einer EM zu starten, wagte ich dieses Abenteuer. Und ich bereue es nicht! Schwimmleistung war miserabel, Radfahren hat Verbesserungspotenzial, mit dem Laufen bin ich zufrieden.
Aber es war ein Erlebnis und ein echt cooles Event!“

Markus Potthast
„…ich hatte nie damit gerechnet bei einer Europameisterschaft zu starten. Aber nachdem Martina sich qualifiziert hat, sagte ich natürlich umgehend zu mit nach München zu fahren. Und da ich lieber aktiv mitmache als nur zuzuschauen, war ich schnell im Kontakt mit der Deutschen Triathlon Union, die mir überraschend einen Startplatz gab. Es folgte die (Zweit)Mitgliedschaft beim Erdinger Active Team sowie die Beschaffung eines deutschen Starterpasses und der deutschen National Team Wäsche.
Dann kam der Startschuss am 14.8. um 7 Uhr: Neben mir ein Türke, vor mir ein Österreicher – René – und rund um mich zahlreiche Belgier, Deutsche und Engländer. Ich hatte das Gefühl weit ab von der Ideallinie zu schwimmen, war am Ende aber sehr erfreut, mit einer für mich passablen Zeit aus dem Wasser zu steigen.
Beim Radfahren vermisste ich meinen geliebten Aufleger, auf den ich mich auf der Rennpiste aus Gewohnheit legen wollte. Stattdessen versuchte ich mich erstmalig im Wettkampf am Windschattenfahren. Meine ersten zwei Gruppen verlor ich jeweils beim ersten oder zweiten Antritt (an Mitwirkung bei der Führungsarbeit war gar nicht zu denken). Als mich dann eine dritte Gruppe überholte, biss ich die Zähne zusammen und blieb konsequent bis kurz vor dem Ziel dran. Ergebnis war meine schnellste je gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Rennen.
Dafür wurde dann das Laufen eine etwas gemütlichere Angelegenheit und ich trabte bei perfektem Wetter und frenetischen Anfeuerungen von Monkeys, Freunden, Verwandten und wildfremden Menschen durch die grandiose Kulisse des Olympiaparks. Am Ende stand eine für mich respektable Gesamtzeit von 1:24:32 (und kurioserweise der 80. Platz AK, den ich vorher als Ziel definiert hatte).
Es war eine rauschende Triathlon Party…“

Michi Pober
„Nachdem ich in den letzten Jahren auf Lausanne und Walchsee verzichtet habe, stand nun in München mit der Multisport EM mein erstes Großereignis an. Und ich hatte das Glück, dass die gesamte Familie mitkam und ein besonderes Highlight für mich daraus machte. Nachdem wir in den ersten Tagen Kilometer durch den Olympiapark gelaufen waren, jedes der Elite Rennen verfolgen durften und unsere Österreichischen Starter an der Strecke feiern durften, stand am Sonntag auch mein eigenes Rennen an. Wie immer stand ich nervös am Start, wusste aber, dass sich das im Wasser legen wird. Nach der ersten Boje fand ich auch meinen Rhythmus und schwamm ein paar Mädels nach, mit dem Wissen und der Hoffnung eine gute Radgruppe zu erwischen. Nach einem schnellen Wechsel konnte ich auch zwei österreichische Mädels am Rad einsammeln und wir wechselten uns recht gut mit der Führungsarbeit ab.
Soweit hatte alles gut geklappt und auch nach dem Wechsel bildete ich eine kleine Laufgruppe mit einer Starterin. Mit einer riesen Freude entdeckte ich dann auch die Family und alle Monkeys auf der Strecke, die alle so toll angefeuert haben. So wurde jeder ins Ziel getragen und auch ich konnte nach 1:20:55 die Ziellinie mit einem breiten Grinsen übertreten. Nicht selbstverständlich nach all den Strapazen in dieser Saison. Aber dennoch bin ich sehr zufrieden und dankbar, dass ich starten konnte.
Umso mehr freue ich mich auf Hamburg im nächsten Jahr."

Julia Rohe
„Letztes Jahr die EM Halbdistanz in Walchsee ohne Panne, dagegen die EM Olympische Distanz in Valencia mit technischem Defekt (schleifende Vorderbremse) absolviert. Also wäre jetzt wieder ein pannenfreies Rennen dran. Oder? Vor allem nach dem für mich ausgefallenen Saisonstart. Inspiriert von den Profirennen ging ich also voller Vorfreude an den Start meines ersten Triathlons dieses Jahr. Einlaufen, mit gewohnter Selbst-ist-die-Frau-Technik in den Neo schlüpfen, einschwimmen. Dann endlich der Startschuss. Schwimmen gar nicht schlecht, eindeutig mehr blaue Badekappen hinter als vor mir, Schwimmausstieg bestens, zum Wechselplatz flitzen, dabei den Neobändel schnappen und den Reißverschluss aufziehen. Den Reißverschluss aufziehen. Den Reißverschluss aufzieh… klemmt, klemmt, klemmt total, herrje! Kurzerhand zum Technical Official wetzen: „Please, pleeease, could you help me?” Und tatsächlich löst er den verfangenen Bändel vom Einteiler, der den Neoreißverschluss blockiert – „Thanks a million!!!“. Gekostet hat die Panne gut 2 Minuten, das sind beim Sprint viele Plätze. Neo runterreißen, Helm drauf und mit dem aufmunternden Zuruf des TOs „You’ll catch them!“ zur Mounting Line sprinten ist eins.
Meine Radgruppe ist natürlich inzwischen fort. Also das Feld aufrollen und eine neue Gruppe aufreißen, bei der bis auf eine Britin (danke Janet!) trotz lautstarker Ermunterung niemand sonst Führungsarbeit leisten will oder kann. Mehr Aufholjagd ist also leider nicht drin. Trotzdem bewusst die schnelle Strecke genießen. Flott wechseln, den Anstieg vor Augen den ersten Laufkilometer kontrolliert angehen, dann den Berg hinauf – hey, schon oben, war gar nicht so arg, danke Adrenalin und Monkey Fanclub! Und dann pushen was geht. Aha, bei Kilometer 3,5 fieses Seitenstechen im Zwerchfell. Wunderbar, klares Indiz, dass ich alles gebe, und zwar bis ins Ziel – nochmal danke Monkeys Fanclub und Adrenalin!

Swim 13:56, T1 03:55 (seufz), Bike 37:24 (hättiwaridadi), T2 01:14, Run 22:48, Total 1:19:15. Merke: 1. beim Neozumachen immer (!) helfen (!) lassen, und 2. TOs sind nette Menschen!

Fazit: Mit meiner Leistung bin ich super zufrieden, ohne Panne hätte es laut Roberts Analyse sogar für die AK Top 10 reichen können; dafür auch ein Danke an meinen Coach, David Halmer. Die Stimmung war großartig mit dem absoluten Highlight des Laufs im Olympiapark; und dann hat abends noch Wanda ein Konzert im Olympiapark gespielt!“

René Stahl
„Nach der EM in Valencia letztes Jahr wollte ich unbedingt nach München, allein die Qualifikation schien aussichtslos. Trotz nicht optimaler Vorbereitung im Frühjahr – ich hatte nach Cesenatico immer mit Verkühlung und Kehlkopfentzündung zu kämpfen – habe ich die Qualifikation zu meinem Erstaunen doch noch in Wels geschafft. 100% fit war ich noch immer nicht, aber ich war doch ziemlich gut wieder hergestellt.
Da ich in der 1. Welle um 07:00 Uhr starten durfte, blieb keine Zeit für einschwimmen und einlaufen, dafür verbrachte ich die Zeit zu meinem Leidwesen dank meines Darms oft auf der Toilette. Das Schwimmen war solide, aber ich kam nie in meinen Rhythmus und musste die letzten 100-150m mit der Sicht wegen der tief stehenden aufgehenden Sonne kämpfen. Da ich auch überpacet haben dürfte, kam ich wie ein Wanderer zur 1. Wechselzone und schaffte es deswegen nicht in eine Gruppe, wurde aber schon nach knapp 2km eingeholt und konnte mit dieser 6-köpfigen Meute Tempo machen. Leider konnte ich nicht ganz mithalten als ein Belgier und ein Deutscher richtig Gas gaben und wurde so bei km 14 wieder abgeschüttelt und war von da an auf mich allein gestellt. Mit einem Schnitt von knapp 36km/h bin ich trotzdem zufrieden mit der Leistung auf dem Rad. Die Körner, die ich am Rad verschossen habe, fehlten aber beim abschließenden Lauf, zu dem habe ich den Olympiaberg doch etwas unterschätzt und bin zu schnell angelaufen. Krämpfe am Berg, später durfte ich mit Robert gemeinsam finishen, der mich 300m vor dem Ziel beim Dehnen erwischt hat. Trotz alledem war es für meine Verhältnisse kein schlechter Lauf. Nach einer kurzen Erholung machten wir uns sofort auf den Weg zum Olympiaberg, um dort die restlichen Monkeys auch noch zu unterstützen. Leider mussten wir auf einen etwas länger warten und damit er kein DNF stehen hat, bin ich den Kurs knapp 1km zurückgelaufen, um ihm die Motivation zu geben, dass auch er es ins Ziel schafft.
Vielen Dank an meinen Trainer Matthias, der wieder viel Geduld hatte und immer wieder den Trainingsplan anpassen musste.
Vielen Dank auch an Florian, Herwig, Gerald, Inge und alle anderen Supporter, die uns am Olympiaberg lautstark den Berg hinauf getragen haben. Mit euch allen zusammen wird das Erlebnis ein besonderes und wird unvergessen bleiben.
Swim: 12:56, Bike: 36:23, Run: 25:46, Total: 1:19:35”

Robert Schlederer
„Mein Fokus dieses Jahr war ja ganz auf Langdistanz, trotzdem schaffte ich die Qualifikation für die heurige Sprint EM. Ich war kurz unschlüssig ob ein Sprint zwischen Langdistanz in Klagenfurt und Halbdistanz in Zell am See Sinn macht, aber meine Familie hat mich schnell überzeugt, dass ich mir diese einmalige Gelegenheit eines internationalen Events, noch dazu im Münchner Olympiazentrum, nicht entgehen lassen darf. Das Training behielt zwar den Fokus auf der Halbdistanz, aber das Schwimmen wurde intensiviert mit Ziel einer schnellen Schwimmzeit, da ja bei der Sprint EM Windschattenfahren erlaubt ist, um eine gute Radgruppe zu erwischen.

Das Rennen:
Ich war mir beim Schwimmen nicht sicher wie schnell ich war, erst als ich den derzeitigen Österreichischen Meister in meiner Altersklasse (und letztendlich auch besten Österreicher bei der EM) neben mir wechseln sah wusste ich dass es sehr gut war. Auf den ersten Kilometern am Rad musste ich hart kämpfen um die ca. 10 köpfige Gruppe zu halten, aber ich konnte es durchziehen. Erwähnenswert ist, dass alle sehr diszipliniert fuhren und es trotz hohen Tempos (knapp 39 km/h Schnitt) zu keinerlei gefährlichen Situationen kam. Ich kam mit der auf 17 Athleten angewachsenen Radgruppe mit 3 min Rückstand auf die Führungsgruppe knapp hinter den Top 10 in die 2. Wechselzone. Ich versuchte alles um mitzulaufen, lautstark unterstützt von der anfeuernden Affenbande, aber spätestens den Olympiaberg rauf waren sie außer Sichtweite. Trotz für meine Verhältnisse solider Laufleistung kristallisierte sich das Laufen wieder als meine Schwachstelle heraus und ich verlor viele Positionen. Aber als 36. von 66 Startern in meiner Altersklasse war ich sehr zufrieden mit meinem ersten internationalen Abschneiden.

Schwimmen: 13:20, Rad: 33:40, Laufen: 24:20, Gesamt: 1:15:03

Danke an meinen Trainer Vinci, dass ich heuer nicht nur Personal Bests auf den langen Distanzen aufgestellt habe sondern auch im Sprint! Danke auch an alle Supporter und den Monkey Spirit, was jeden Wettkampf so besonders macht.
Ich freue mich schon sehr auf die Sprint WM in Hamburg nächstes Jahr. Affen gebt Gas damit wir die Sports Monkeys würdig vertreten!“

Roman Vetter
„Als letzte Age Group Welle ging es für mich mit einem guten Gefühl nach dem Einschwimmen um 9:00 in den Karlsfelder See. Dieses Gefühl sollte mich aber schon bald verlassen. Nach etwa 100m Schwimmen und einigen Kontakten mit Mitstreitern hatte ich keine Luft mehr bekommen und bin 3/4 der Strecke brustschwimmend dahin gedümpelt! Das hat sich dann leider danach beim Laufen fortgesetzt.
Radgruppe war natürlich somit auch keine mehr in Sicht, aber dafür eine Escorte von TOs, Polizei ...auf Motorrädern hinter mir. Ein TO fragte mich sogar ob es für mich eh okay wäre, wenn sie hinter mir her fahren! Also ab dem Zeitpunkt fühlte ich mich sicher ☺. Dank der Volunteers und einigen MünchnerInnen entlang der Radstrecke war es dann ein unterhaltsames Radeln Richtung Olympiapark.
Endlich in den Laufschuhen wollte ich zumindest noch meine angepeilten Kilometer Splits erlaufen. Aber nein, da war wieder das Problem mit der Atmung. So wurde der 5km Lauf ein Stop & Go Run. Bei circa Kilometer 3,5 kam mir plötzlich ein Geisterläufer lautschreiend entgegen. Es war mein Zimmerpartner von diesem Wochenende, René Stahl (danke für den Motivationsschub!). Er begleitete mich bis zum Stützpunkt des Monkey Fanclubs, der schon auf mich wartete (Ihr seids echt der Hammer!!). Auf der Zieltribüne wartete dann der Rest der Monkeys FinisherInnen ❤.
Danke an alle Supporter und die Monkeys Family!! Hier hat man wieder gesehen was diesen Verein sooo besonders macht!!

Danke München, es war ein geiles Wochenende!“

Outro:

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer „HAMBURG 2023, WIR KOMMEN!!!“

Alle Ergebnisse stehen hier zur Verfügung:
https://munich2022-agegroup.r.mikatiming.com/

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