Porec 70.3

25. Oktober 2022, 10:30 Uhr
geschrieben von Christian Sokop alias GONZO

Kurzbericht
Beim sinnlosen Facebook Newsfeed lesen ist es passiert: Das Image-Video Ironman 70.3 in Porec - dort muss ich hin: Schwimmen im Meer, Rad auf der Autobahn, Laufen der Küste entlang.
Also anmelden, in der Monkey‘s Gruppe fragen, ob jemand mitkommt und schon war ich Mitglied der Signal Gruppe „Istria300/Porec 70.3“. Alleine für das „Recht“ in diese Gruppe aufgenommen zu werden hat sich die Anmeldung schon gelohnt ????! [Gratulation an alle Istria300 Teilnehmer, nächstes Mal komm ich mit euch mit]

Das Rennwochenende:
Freitag: In der Früh auf nach Porec! Nach knapp 6 Stunden Fahrt angekommen, kurz Rad gecheckt, eine Runde im Salzwasser schwimmen - pfui :), Sachen holen, das war’s.
Erwähnenswert ist noch, dass es dort einen Hotelkomplex gibt (Campingplatz bis 5* Hotel) wo sich alles um das bevorstehende Event dreht: überall Ironman T-Shirts, Jacken, Peckerln - unfassbar, wie es ein Unternehmen schafft so eine Bindung zu den „Kunden“ aufzubauen - warum war ich nochmal dort? Aja, diese Stimmung ist auch einfach einzigartig!
Samstag: Der Samstag stand ganz im Zeichen des Relaxen: Hängematte am Strand, Kampf mit einer Seemöwe ums Mittagsessen, "strandln", Bike checkin.
Sonntag: auf los geht's los - ich hab ja einen Plan: Dieses Mal alles ganz entspannt zu machen und nicht die letzte Stunde quälen - d.h. für mich < 45 min schwimmen, ca. 3:20 am Rad (mit den 600hm) und ca. 2:20 den HM - also nach 6,5 Stunden um 14:30 zum Nachmittagskaffee im Ziel zu sein.
Schwimmen: zu Beginn war’s echt lässig, dann war ich ein paar Meter weg und alleine - das Salzwasser wird von Zug zu Zug grauslicher - und der Respekt vorm Meer ist gegeben - vor allem wenn man irgendwas mit der Hand berührt und weit und breit kein Schwimmer zu sehen ist... – alles gut, nach 43:42 aus dem Wasser.
Wechsel 1: 7:37 - was hab ich da gemacht? Ca. 500m mit Neo laufen … Ich will ja die Trainer nicht auf blöde Ideen bringen, ABER Intervalle im Neo …
Rad: Interessante und coole Radstrecke - leicht bergauf Richtung Autobahn, dann knapp 50km hin und zurück auf der Autobahn - g‘miadliches Vollgas oder so.
Meine liebe Mama sagt immer "vielleicht hast zu wenig getrunken" - mit diesen Worten im Ohr hatte ich nach 70 km nur mehr ein Ziel: WO IST DAS F*** HÄUSL :) - nur mehr bergab und nach 3:16:28 war ich endlich am Klo.
Laufen: Gemütlich und langsam soll auch hier die Devise sein – bis ca. km 10 klappte das auch ganz gut, zumindest war ich meist der, der die gehenden Leute motiviert hat. Die Laufstrecke ist unglaublich schön der Küste entlang - d.h. aber auch, dass ein paar Höhenmeter dabei waren. Die letzten Kilometer waren dann mehr oder weniger ein "Sicherheitsjoggen", bevor der Oberschenkel krampft. Nach 2:25:27 war auch der HM geschafft! Bei dem Ausblick kann man sich schon ein bisschen mehr Zeit lassen...
Ziel erreicht in 6:37:25 !
Es war ein echt gut organisiertes Event. Ironman ist und bleibt irgendwie speziell, also nächstes Jahr im Herbst wirds wieder einer am Meer werden!
Vielleicht schon mit meinem neuem Ironman Tattoo!
– Scherz Mama – oder doch der Istria 300.

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