Königshofer Radsicherheitstraining -18.Mai

1. Juni 2023ca. 3 Minuten Lesezeit

Zu Christi-Himmelfahrt haben sich wieder 6 Monkeys unter Anleitung von Roland Königshofer mit ihrer Radfahrtechnik auseinandergesetzt.

An 3 Locations im Raum Mödling lag der Fokus auf sicheres/gezieltes Bremsen und Kurventechnik. Schritt für Schritt führte uns Roland aber zu einer effektiven und sicheren Notbremsung. Im zweiten Teil war die Kurventechnik im flachen Gelände dran. Auch hierbei konnten wir uns alle verbessern. Wir bekamen einige Tipps und hatten genug Zeit zum Üben, um das neue Wissen auch gleich umzusetzen. Der Dritte Teil war die Kombination von richtig dosiert Bremsen beim Bergabfahren vor den Kurven und die neu gelernte Kurventechnik.
Nun noch unsere individuellen Eindrücke von diesem Tag:

Nicole
Als absoluter Bergab-Angsthase war das RR-Fahrtechnik-Training von Roland wirklich super. Nicht, dass ich jetzt, wie eine Wahnsinnige die Abfahrten bergab düse, aber die Sicherheit, dass ich theoretisch weiß, was ich tun muss, wenn’s wirklich mal eng wird, ist echt Gold wert. Letztes Wochenende am Stubenbergsee war gleich das perfekte Auffrischungstraining, um das Gelernte in die Tat umzusetzen. Grad das Kurvenfahren und die Abfahrten – da konnte ich vom Workshop super viel mitnehmen und in Apfelland auch schon super einsetzen.
Cath
Der Trainings-Tag mit Roland hat mir persönlich auf jeden Fall total viel gebracht. Von der ersten Einheit über Bremstechnik, über das Kurvenfahren bis zum Bergabfahren inkl. Kurven. Als Späteinsteigerin (mit 50 ????) in den Triathlon Sport und vor allem ins Rennradfahren kämpfe ich mit Ängsten. Allein mal Bremswege unter professioneller Aufsicht zu üben hat mir schon mehr Sicherheit gebracht. Top Kurs und ein schöner Tag mit supernetten Monkeys!
Chris
Neu war für mich: Bremsen zu 100% mit der Vorderradbremse! Was sich für Laien nach einem gepflegten Überkopf-Salto anhört, ist sehr effektiv, wenn man es mit der richtigen Arm- und Sitzhaltung macht – Stichwort „Gewichtsverlagerung nach hinten“. Anfangs sehr zögerlich ausgeführt, gewann ich nach und nach mehr Sicherheit, und fand Gefallen an der ungewohnten Bremsmethode.
Alles in allem sehr gelungen und nutzbringend, aber einen ganzen Tag lang halt auch sehr erschöpfend. 2 Halbtage wären möglicherweise sinnvoller, ist aber eine Sache der schwierigeren Organisation.
Hanna:
Ich halte es ja kaum geheim, dass für mich der Weg vom Berg hinunter und überhaupt, wenn er noch mit Kurven versehen ist, nicht gerade mein Wohlbefinden steigerte. Bei der Kurventechnik habe ich sehr viel mitnehmen können. Jetzt heißt es halt noch öfter üben, aber ich habe es schon geschafft, ohne zu bremsen in die Kurve zu legen. Neu war für mich, dass man ab 25 km/h auch ein bisserl gegenlenkt. Vor dem Training hatte ich aber auch noch nie diese Geschwindigkeit drauf bei einer Kurve. Beim Bergabfahren war für mich der wichtigste Punkt, eigentlich eh logisch, dass man unten greift, um einen besseren Bremshebel zu haben. Ich bin immer extra hinauf vor Kurven und Bremsmanövern. Jetzt habe ich die Sicherheit auf den unteren Griffen zu bleiben und muss nicht mehr den ganzen Berg hinab auf den Bremsen hängen, weil ich Angst habe es vor der Kurve nicht mehr zu derbremsen.
Jürgen
Sehr geniale Auffrischung und Dinge die man ansonsten nie macht! Dazu lernt man Demut wenn man 12-14km einfach nur Kurven übt - für jeden Monkey von jung bis alt absolut zu empfehlen
Hanna Hofbauer
https://tri.sportsmonkeys.at/news/?id=561

Johanna Hofbauer
geschrieben von Johanna Hofbauer

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