Der Sports Monkeys Triathlon Club

Schönberg Achtelman

10. September 2024ca. 4 Minuten Lesezeit

Neben zahlreichen Bewerben auf der Wiener Donauinsel fand dieses Wochenende auch der Schönberger Achtelman Triathlon im Kamptal statt. Unter 362 Teilnehmern über Einzel- und Staffelbewerbe, waren auch wieder 3 Monkeys (Julia Rohe, Stefanie Rhatusky, Felix Schiefer) am Start, die einen durchaus erfolgreichen Bewerb verzeichnen durften. Das Besondere am Achtelman in Schönberg ist, dass das Schwimmen als zeitlich versetzter Einzelstart in einem 33 Meter Becken über nur 300 Meter erfolgt, was eventuell für schwächere Schwimmer ein Vorteil sein kann. Das Rennen erfolgt somit mit einer invertierten Reihenfolge, wo Personen mit einer geringeren „Wunschzeit“ später loslegen.

Rennbericht Julia:
Voilà! Wie am Schnürchen lief der Form- und Materialtest vor der ETU Sprint EM in Vichy: Das Zickzackschwimmen im Becken war eine lustige Abwechslung und das zähe Üben der Rollwende hat sich ausgezahlt. Auch die Wechsel flutschten Dank der spezifischen Donnerstagstrainings. Auf der schön abwechslungsreichen Radstrecke nicht gepacet, galt es doch ein familieninternes Duell zu bestehen. Das Königshofer Techniktraining war eine gute Investition bei den Kurven in den Weinbergen und der Bergabnotbremsung eines crazy Eichhörnchens wegen! Auf der technisch anspruchsvollen Laufstrecke bei der dritten Runde nach kurz aufflackendem Selbstmitleid die Pobacken zusamnengezwickt, so dass es für den AK 50-54 Sieg und ein gemeinsames Gesamtstockerlplatzerl mit Felix auf Rang 3 reichte, so wie einen 14-Sekundenvorsprung vor der Staffel meiner Familie (wobei zwei der drei Tags zuvor beim Kidsaquathlon schon alles gegeben hatten).

Rennbericht Stefanie:
Es war bereits meine dritte Teilnahme in Schönberg am Kamp. 2022 konnte ich bereits in einer Familienstaffel erstmals Triathlonluft schnuppern - damals schafften wir es überraschend sogar aufs Stockerl. 2023 wagte ich mich dann alleine an den Achtelman heran und genoss es sehr. 2024 wurde es dann wieder eine Staffel — in der selben Zusammensetzung wie bereits 2022 wagten wir es diesmal wieder -> die inoffizielle Mission von „SoRaSt - perfekte Bodenarbeit“: Stockerl und somit eine Weinflasche. Ich durfte wieder in die Pedale treten und die schöne 20km Strecke absolvieren, die Temperaturen waren heiß, aber dennoch konnte ich meine persönliche Bestzeit auf die Distanz anschreiben. Auch wenn wir alle drei in unseren Disziplinen eine persönliche Bestzeit schafften, war es diesmal nur der 4. Platz (Gesamtzeit: 1:14:17). Dennoch hat es uns sehr viel Spaß gemacht - es hat sich eine zweite Familienstaffel gebildet und wir haben einen kleinen, friedlichen „Kampf“ der Geschlechter ausgeführt. Es war ein schöner Familiensonntag und genau dieses familiäre findet sich in Schönberg wieder. Sowohl die Organisation, wie auch die Strecken und das gesamte Ambiente ist einfach nur toll. Ich mag den Achtelman und hoffe sehr, dass das Bad weiter bestehen kann und es somit einen weiteren Start 2025 von mir geben kann.

Rennbericht Felix:
Mit einer angegeben Wunschzeit von 57 Minuten bin ich eine Minute nach der Kaderathletin Nicole Bauer und zwei Minuten vor dem Tagesfavoriten Rauscher Alexander ins Rennen gestartet. Nach einem soliden Schwimmen, bin ich in der zweiten Kurve der Radstrecke seitlich weggerutscht und gestürzt. Trotz einiger Schürfwunden konnte ich weiter machen und mit 2/3 der Radstrecke die 1 Minute vor mir gestartete Nicole Bauer überholen. In die zweite Wechselzone sind wir dann anschließend als 3er Gruppe zusammen mit Alexander Rauscher gekommen. Trotz einer echt soliden Wechselzone, in der ich gemeinsam mit Nicole einen deutlichen Abstand auf Alexander rausholen konnte, reichten die Beine nicht aus um den Abstand ins Ziel zu tragen, obwohl er auch so zeitlich vor mir ins Ziel gekommen wäre. Tagessieg holte sich allerding ein anderer! Phillip Mayer schaffte es mit nur 7 Sekunden Abstand das Ziel früher zu erreichen. Insgesamt konnte ich mich mit meiner Zeit von 57:52 um 3 Minuten zum Vorjahr steigern trotz meines Sturzes, der zum Glück retrospektiv relativ glimpflich verlaufen ist, und bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden!

Damit endete womöglich der letzte Triathlon in Schönberg, da es konkrete Pläne zu einem permanenten Badeschluss, aufgrund finanzieller Knappheit für eine dringend benötigte Renovierung des Beckens, seitens der Gemeinde, gibt.


Ergebnisse:
Damen: Julia Rohe 3.Platz Gesamt 1.Platz AK W 50- 55 Finisherzeit: 1:04:43
Herren: Felix Schiefer 3.Platz gesamt 1 Platz AK M Junioren Finisherzeit: 57:52
Staffelbewerb Damen: Rhatusky Stefanie 4.Platz Finisherzeit: 1:14:17

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