Der Sports Monkeys Triathlon Club

WIEN - Aquabike Olympisch

12. September 2024ca. 3 Minuten Lesezeit

Aquabike - Olympisch

Eine der wenigen Gelegenheiten nicht motorisiert und trotzdem einfach zu einem Triathlon bzw. einer Multisportveranstaltung anzureisen ist der Wien-Triathlon.
Immer von einer entspannten sehr freundschaftlichen Atmosphäre getragen und gibt meist viele Triathlon-Neulinge die mehr oder weniger aufgeregt herumwuseln.

Seit 2016, meinem zweiten richtigen Triathlon, habe ich bis zu meinem Bandscheibenvorfall im Juni 2022 jedes Jahr daran teilgenommen. Dreimal auf der Sprint und dreimal auf der Olympischen Distanz. Nach gutem Heilungsverlauf konnte ich im Vorjahr wieder bei drei Bewerben starten, musste aber im Herbst neuerlich Probleme vom lädierten Rücken ausgehend in Kauf nehmen und verzichte derzeit auf jedes Lauftraining. Deshalb hatte ich mich heuer in Wien für den Aquabike über die Olympische Distanz angemeldet. Das TeilnehmerInnenfeld war sehr überschaubar.
13 Athlet:innen sind fünf Minuten nach den 351 StarterInnen des Triathlons bei bestem Wetter und ohne Neopren auf die Strecke gegangen. Wie erwartet stieß ich nach einiger Zeit auf die ersten Nachzüglerinnen des Triathlonfeldes. Von nun an hieß es eine optimale Linie durch Grüppchen von tretenden Brustschwimmer:innen zu finden, welche sich gegen Ende hin in fast durchwegs Kraulende wandelten. Damit kam ich ganz gut zurecht und meine auch bemerkt zu haben, dass Berührungen an den Füssen oder Armen der zu Überholenden diese zu etwas geringeren Ausschlägen beim Treten animierten.

Ich kam schließlich als sechster der Auqabiker:innen aus dem Wasser und konnte mich nach einem flotten Wechsel, es war ja kein Neo abzustreifen, noch etwas benommen vom Schwimmen, auf das Zeitfahrrad schwingen und mit leichten Schlangenlinien die Radstrecke in Angriff nehmen. Als die Füße ihren Weg in die Schuhe gefunden und diese verschlossen waren bemühte ich mich auf meiner Lieblingsdisziplin herauszuholen was geht. Immerhin wartete auf mich nach dem Radfahren nur mehr der Zieleinlauf. Als mittelmäßiger Schwimmer und flotter Radfahrer habe ich den Vorteil durch das Überholen anderer Teilnehmer:innen zusätzliche Motivation zu generieren. Mit dem zweitschnellsten Radsplit unter den Aquabiker:innen konnte ich als ältester Teilnehmer den dritten Gesamtrang erreichen und weil ich männlichen Geschlechts bin bei den Herren den Sieg.
Hochachtung an die zwei flotten Damen vor mir.

Damit gelang mir zum Saisonende nach einem 4. Platz AK60+ bei der ÖM Aquabike Halbdistanz in St. Pölten und dem 4. Platz AK60-65 bei der ÖM Triathlon Sprint am Kraigersee ein sehr schönes Erfolgserlebniss und hoffe nach entsprechender Vorbereitung im kommenden Jahr auch wieder beim Laufen mitmischen zu können.

Christoph Teufelhart
geschrieben von Christoph Teufelhart

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