SEESTADT - Männer
Am 4. Juni fanden im Rahmen der Sports Austria Finals die Staatsmeisterschaften über die Sprintdistanz statt...
Das Rennen war eine der größten Triathlon Staatsmeisterschaften, welche heuer ausgetragen wurden. Auch die Monkeys waren in ihrer Heimatstadt zahlreich vertreten.
Um 13:45 fiel bei warmen Temperaturen der Startschuss für das Männerrennen.
David hat vier Tage zuvor die Challenge St. Pölten in unter 5 Stunden gefinished und konnte es sich nicht nehmen lassen gleich wieder an der Startlinie zu stehen.
David Marihart
14. Platz U23 – 1:06:30
Wenige Tage nach meiner 2. Mitteldistanz, nach Obertrum im letzten Jahr, heuer bei der Challenge St. Pölten, stand für mich der Seestadt Triathlon noch am Programm. Es war richtig schön, vor, während und nach dem Wettkampf die Zeit mit so vielen Monkeys verbracht zu haben.
Nach dem Schwimmen und einem kurzen Versuch, doch die weit entfernte vordere Radgruppe noch zu erreichen, kam bereits eine Radgruppe mit Johann von hinten an. Wir arbeiteten gut zusammen, was meine Hoffnung zwischenzeitlich auf ein gutes Laufen erweckte. Jedoch schnell musste ich feststellen, dass ich durch St. Pölten doch nicht ganz so frisch war, wodurch ich nicht meine Wunsch Pace laufen konnte.
Trotzdem war es ein wirklich schöner Event. Ich habe es sehr genossen und freue mich auf die noch anstehenden Wettkämpfe mit euch, Monkeys
Auch Pascal ließ es sich nicht nehmen, an den Start zu gehen, ebenfalls vorbelastet durch die Challenge St. Pölten.
Pascal Pavlik
17. Platz M24-29 – 1:05:08
Beim ÖSTM Seestadt Triathlon 2026 stellte ich mich beim Schwimmstart bewusst etwas weiter links auf. Ich wollte mich nicht mit den stärksten Schwimmern um die ideale Linie zur ersten Boje matchen und ging das Rennen kontrolliert an. An der ersten Boje fand ich mich dennoch ungefähr in der fünften Reihe wieder und musste einen recht großen Bogen schwimmen. Danach lief das Schwimmen aber sehr gut, und ich konnte bis zum Ende gut mit der Konkurrenz mithalten.
In der Wechselzone gelang mir ein schneller Wechsel aufs Rad. Dort merkte ich allerdings rasch, dass die Belastung der Challenge St. Pölten noch in den Beinen steckte. Obwohl ich versuchte Druck aufs Pedal zu bringen, fehlte mir die gewohnte Kraft. Mehrmals wurde ich von einer Gruppe überholt, doch ich konnte nicht mitfahren und musste mein eigenes Tempo wählen.
Der zweite Wechsel verlief etwas langsamer, dafür kam ich beim Laufen schnell in meinen Rhythmus. Das Tempo fühlte sich gut an und die Beine spielten überraschend gut mit. Kilometer für Kilometer konnte ich mein Rennen solide zu Ende bringen. Insgesamt bin ich mit meiner Leistung und vor allem mit meiner Endzeit sehr zufrieden. Trotz der spürbaren Müdigkeit vom vorherigen Rennen konnte ich ein starkes Rennen zeigen und eine gute Gesamtleistung abrufen.
Johann war im Schwimmen und auf dem Rad ganz stark unterwegs. Leider wollte das Laufen an diesem Tag nicht so richtig gelingen.
Johann Vodivnik
5. Platz M30-34 – 1:08:21
Schwimmen: Nach drei Schwimmtrainings von März bis Juni wenige Sekunden hinter Stefan und gemeinsam mit David aus dem Wasser. HUI.
Radfahren: Von Anfang an in einer guten Gruppe mit David und einem 37er-Schnitt. HUI.
Laufen: Durchgehendes Leiden und dadurch einen AK-Stockerlplatz verschenkt. PFUI, aber so richtig PFUI. Somit am Ende ein gerechtes, aber bitteres 2:2-Unentschieden.
Mario nutze den Sprint als letzte Generalprobe vor seinem 2. Ironman. Die Sports Monkeys wünschen ganz viel Erfolg!
Mario Wabnig
12. Platz M35-39 – 1:18:50
Mein letzter Test vor dem IM Klagenfurt, und wie so oft schon heuer galt es einfach: nur nicht weh tun (!)
Schwimmen: Massenstart und ohne Neo, der Weg um die erste Boje war eine absolute Katastrophe, so viel Schläge und Tritte hab ich noch nie abbekommen, nach der Boje gings dann halbwegs…
Rad: viel zu hart losgefahren, wollte aber auf Flo Zartl aufschließen und wir konnten dann gut in einer 4er Gruppe fahren, Windschattenfreigabe also doch nicht so übel
Laufen: wie gern hätte ich mich abgeschossen, jedoch galt es mit der bevorstehenden Langdistanz nicht zu übertreiben, auch hier mit Flo unterwegs, den ich zum Glück noch abhalten konnte, einen Parcours-Lauf übers Baugerüst zu machen haha…
Patrik hat im Rahmen der ÖSTM seinen ersten Triathlon überhaupt gefinished und durfte sich danach über eine ganz besondere Überraschung freuen.
Patrik Volf
13. Platz M55-59 – 1:23:50
Erster Start - erstes Finish - und noch Luft nach oben. Motivation pur. Beim Schwimmen eine Minute min. liegen gelassen, weil ich nach der dritten Boje schon Richtung Zielboje abgebogen bin. (Und ja, es kam mir auch etwas kurz vor.) Radstrecke wirklich herausfordernd mit vielen Tempowechseln, aber am Ende eine kleine Gruppe gefunden. Wirklich motivierend war das großartige Publikum, vor allem vor der Wechselzone. Am Ende nicht am Ende gewesen und konnte mit den Monkeys im Ziel das erste Finish feiern. (Die Quali für die WM kam am nächsten Tag u ich glaube noch immer, dass es ein Irrtum ist.)
Tobias meisterte seinen ersten Sprinttriathlon und zeigte am Ende, was den Monkey-Spirit wirklich ausmacht!
Tobias Dallinger
15. Platz M35-39 - 1:24:17
Die Anreise zum Rennen habe ich ganz entspannt genutzt und bin mit der U-Bahn in die Seestadt gefahren – Heimvorteil ausgenutzt. Schon unterwegs traf ich auf andere „Monkeys“, und natürlich wurde sofort über die richtige Rennstrategie debattiert. Die Vorfreude auf den Start war entsprechend groß.
Um 13:15 fiel dann der Startschuss – und der Einstieg ins Rennen war deutlich härter als erwartet. Bereits in den ersten 60 Sekunden musste ich einige schmerzhafte Schläge einstecken, was gleich für eine ordentliche Portion Adrenalin sorgte. Nach den 750 Metern im Wasser ging es endlich in die Wechselzone und weiter aufs Rad. Anfangs musste ich noch ein paar Athleten ziehen lassen, doch nach etwa einer halben Runde kam von hinten eine bekannte Monkey-Gruppe. Ich schloss mich direkt an, und gemeinsam konnten wir das Tempo gut halten.
Mit Stefan und Nico ging es schließlich durch die zweite Wechselzone und hinaus auf die Laufstrecke. Das Laufen war aufgrund der Hitze durchaus fordernd, doch die Unterstützung entlang der Strecke machte vieles wett und gab zusätzliche Motivation. Im Ziel überwog dann der Stolz: Mein zweiter Triathlon und mein erster Sprinttriathlon waren geschafft. Natürlich gibt es noch vieeeles zu verbessern, aber für Schritt 2 von 100 passt es soweit. Kaum im Ziel angekommen, lief ich direkt weiter zum Schwimm-Ein- und -Ausstieg. Die ersten Damen hatten den Schwimmabschnitt bereits absolviert, und natürlich wurden alle Monkeys mit den letzten verbliebenen Kräften lautstark auf ihrem Weg in die erste Wechselzone angefeuert.
Ergebnisse
https://tri.sportsmonkeys.at/news/2026/06/seestadt-ergebnisse/