ISTRIA 300

11. Oktober 2022, 12:00 Uhr
geschrieben von den Istrianern

Am Freitag, den 07.10.2022 war es soweit und sieben Monkeys machten sich auf den Weg nach Kroatien. Istria-300 war das Ziel.

Im Vorfeld trafen wir uns schon zur Orga-Besprechung, studierten die unterschiedlichen Streckenoptionen und tauschten Erfahrungen aus. Leider fielen Eva, Mike und Martin ((noch) kein Monkey) kurz vor dem Wochenende krankheitsbedingt aus, weshalb wir anstatt der geplanten 10 Leute dann nur zu siebt in Istrien waren. Am Freitag wurde das Meer bestaunt, das gute Wetter genossen und die Startnummern abgeholt. Start und Ziel waren direkt am Hafen - malerisch schön. Um 16 Uhr sind wir dann zu unsrer Unterkunft mit Pool. Die Einrichtung war allerdings sehr eigen. Seht einfach selbst bei den Bildern. :D Nach einer kleinen Aktivierungsfahrt am Abend starteten wir dann die Pasta-Party. Zur Hälfte der Kochzeit fiel dann der Strom aus. Chaos pur. Nachdem dieser nicht wieder zu funktionieren schien, bestellten wir Pizza und passend zur Pizza kam dann auch Philip zum Haus und der Strom zurück. Am nächsten Morgen wachten wir alle gespannt auf das Rennen auf. Für viele war es das erste Radrennen. Lena hatte leider sehr mit Beschwerden zu kämpfen, aber versuchte den Start dennoch. Um 7:00 Uhr ging es dann los und wir alle sollten von den Strecken begeistert werden.

Ana: 155km in 5:18:06.
Damit belegte Sie Platz 11 der Damen!
"Eigentlich wollte ich die 235km wagen aber zeitlich sah es schon bei Kilometer 45 eher schlecht aus. Den Rest der kurzen Strecke all out zu fahren hat für den 11.Platz gereicht. Porec see you next year!!!"

Frani: 155km geplant,aber leider einen Defekt bei 80km.
"Mein erstes Radrennen & Wettkampf heuer, ging enttäuschend in die Hose bei km80 (Durchschnitt 30km/h bei 1100hm). Grund: Ein Patschen (kein Ersatz dabei, da mir davon abgeraten wurde ????). Mechaniker nach angekündigten 15-20’ war nach 2h immer noch nicht da. In der Zwischenzeit einen Schlauch geschenkt bekommen und repariert. Dann einen anderen Defekt am Hinterrad - musste das Rennen dann wirklich beenden und 3h auf den Besenwagen warten. Feuerte dann die anderen fleißig an! Es wird nicht mein letztes RR-Rennen sein - hat bis km80 einfach super Spaß gemacht."

Lena: 155km in 6:29:10.
"Ich hatte mich schon riesig auf mein erstes Radrennen gefreut und niemals gedacht, dass ich überhaupt mal an einem teilnehmen würde. Die Umstände waren leider durch zu wenig Schlaf, Migräne und einem umgedrehten Magen nicht optimal. Obwohl ich mich noch nie so schlecht gefühlt habe, bin ich gestartet. Bei 40km habe dann eine Pensionistengruppe aus der Steiermark getroffen. Das Tempo passte gut und so bin ich zwar ohne Abendbrot oder Frühstück aber dafür mit guter Laune und meiner Crew ins Ziel gekommen. Bin dann ganz knapp der Mitgliedschaft im Radclub meiner Crew entkommen und stolz, dass ich die 150km geschafft habe."

René: 155km in 06:00:04
"Ich sagte natürlich zu, als ich von dem Rennen erfahren habe, weil es mein erstes Radrennen sein würde. Je näher der Bewerb zeitlich rückte, desto größer wurden meine Sorgen bezüglich der Startphase. 1500 Personen in 3 Startblöcken verteilt sind eine Menge, wobei der Großteil - wie wir auch - aus dem letzten starten durften. Die Sorgen waren unbegründet. Das Rennen war mental schon eine Herausforderung (auch auf die kurze 155km Distanz) aber landschaftlich sehr empfehlenswert und auch gut organisiert."

Sebastian: 235km in 10:29:30.
""Hoppala und dann war er da. Wer? Naja der "Gigant" mit dem Namen Istria 300. Hatte ich mir doch über das Jahr hinweg durch Trainingslager und Wettkämpfe eine 300km Tour durch Istrien immer mehr vorstellen können, war das Motto nach dem full distance Ironman in Tallinn sogar auf "Was soll schon schlimmeres kommen" getauft. Noch an der Startlinie mit Selbstbewusstsein auf 300km eingestellt ging es los. Ein fantastisches Erlebnis mit so vielen Gleichgesinnten in die wunderschöne Landschaft Istriens aufzubrechen. Hatte ich schon die Höhenmeter erwähnt? Richtig, die hatte ich mir nämlich selber nur flüchtig auf dem Papier angeschaut. Die Realität sieht anders aus. Vier Anstiege und der Schnitt für den Schlenzer auf die 300er Strecke war dahin. Der Weg also frei für die vermeintlich leichtere Strecke "Die mittlere" die von mir nach vielen Selbstgesprächen und vielen Leidenden Passagen am Ende den Titel "Gigant" bekam. Am Ende war Ich unfassbar glücklich, dass ich die Saison nun mit einem persönlichen Rekord in der Distanz als auch mit einer Verdoppelung der Höhenmeter zu Ende bringen konnte. Danke an das ganze Team vor Ort für dieses "unvergessliche" Wochenende."

Philip: 235km geplant, aber Raddefekt nach 130km.
"Mit Verkehrsstrafe auf den allerletzten Drücker zur Startnummernausgabe… Trotz Aufgabe ein Erlebnis, besonders die Fahrt mit dem Besenwagen: Irrsinnig gut organisiert, 4h Wegzeit, permanenter Planwechsel, aber in Begleitung eines Halbprofis und einer netten Kärnterin…
Nachdem ich Ana, Christian und Sebastian Sonntag frühmorgens eingesperrt hatte und Sebastian für den Morgenlauf aus dem Fenster klettern musste, wurde ich entsprechend bestraft: Im Kaffee leert der Kellner unabsichtlich das Wasser auf mir aus, Sebastian hat mich mit dem Spritzwasser seines Autos geduscht und beim Heimfahren gabs wieder ein Speeding Ticket…"

Christian: 300km in 10:21:11
"Steil ist geil, aber das ist ja nix neues ;) Sehr anspruchsvolle Strecke, die selbst ambitionierte Radfahren weit über ihre Grenzen bringt! Freu mich auf nächstes Jahr!"

Bis auf die chaotischen Besenwagen ein wirklich schönes Event mit malerischer Landschaft und tollen Menschen. Wer also noch ein Radevent sucht - wir fahren nächstes Jahr sicher wieder hin!

https://www.istria300.com/de/
https://www.istria300.com/de/i300de/streckenkonzept/

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