Der Sports Monkeys Triathlon Club
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Voller Freude und Spaß mit vielen Monkeys bei der St. Pölten MD Challenge

30. Mai 2024ca. 4 Minuten Lesezeit

Zuerst ein bisschen History.… sorry, das muss einfach sein.
Rewind to October 2021: Nach einigen Sprint- und Kurzdistanztriathlons ohne Vereinszugehörigkeit, zusammen mit Buddy Suzanne McEwen unterwegs, waren wir das allererste Mal beim SMTC „schnuppern“. Der große Gedanke damals bei mir im Hinterkopf… irgendwann mal würde ich gerne eine Mitteldistanz probieren… eventuell noch vor meinem nächsten runden Geburtstag?....vielleicht geht das gut in einem Verein?
Schon nach den ersten Trainings mit dieser Spezies beobachtete ich, mit wie viel Spaß und mit wie viel Hingabe diese Affen alles angehen – die Entscheidung fiel sehr leicht. Schon waren wir als etwas exotische Mitgliederinnen (GB Staatsbürgerinnen, etwas älter als der Durchschnitt ????) mittendrin.
Fast forward to 25 & 26 May 2024: 2 Monkeys Trainingslager, eine Achillessehne Verletzung, 5 Halbmarathons und einen intensiven 12-wöchigen wettkampfspezifischen Trainingsplan mit Spitzen Monkeys Coach, Alexandra Hahn, später…. das St. Pölten Challenge 2024 Wochenende.
Samstag standen Aktivierung und Rad Check-In am Programm. Zusammen mit meinem Sohn, Patrick, der extra aus Schottland anreiste, um mit mir bei diesem perfekt organisierten Event mitzustarten, fuhren wir voller Vorfreude aber auch mit etwas Nervosität zu dem Eventgelände, wo wir schon bei der Ankunft das Monkeycamp erblickten. Rudi & Co. empfingen uns herzlichst und schon waren die Nerven wieder ein bisschen ruhiger. Aktivierung, Wettkampfbesprechung (umzingelt von unzähligen Monkeys Mitteldistanz-StarterInnen) und Rad Check-In im profiartigen Stadion wurden nach Plan erledigt und schon ging’s wieder Richtung Wien, bevor wir Sonntag um 5.00 Uhr früh die langersehnte Reise zum Wettkampf antraten.
Beim letzten Check unserer roten und blauen Wechselsackerln sowie unserer Fahrräder trafen schon viele bekannte Monkeys im Stadion ein und danach ging es rasch mit unseren lieben Fans und BetreuerInnen zum Schwimmstart. Es wurde einstimmig festgestellt, dass perfekte Triathlonbedingungen herrschten: Wenig Wind, eine graue Wolkendecke aber doch nicht allzu kalt. Juhuuu!!
Nach dem Profi-Start um punkt 7 Uhr, waren ab 7.30 die Age Groupers je nach angegebenen Schwimmzeiten in den verschiedensten Badehaubenfarben dran. In jeder Welle waren motivierte Affen zu erblicken, wie sie ins angenehme Wasser (21C) sprangen und davon schwammen. Ich selber hatte wie 9 weitere Monkeys eine grüne Haube, sprich letzte Welle vor den Aquabikers, wo auch etliche Monkey Companions dabei waren.
Nach dem Schwimmen in den beiden herrlichen Badeseen ging’s auf die wunderschöne Radstrecke. Zuerst 15km auf der gesperrten Autobahn, wo alle richtig Gas gegeben haben, dann über den ersten Hügel hinunter zu der schönen blauen Donau (als Kind in England aufgewachsen, verbinde ich immer noch Romantik mit diesem Fluss!) in der Wachau. Nach diesem Teilstück mit ein bisschen lästigem Gegenwind ging’s lang und ziemlich steil nach Gansbach bergauf, wo oben bei der Labestation Queen’s Bohemian Rhapsody aus den Lautsprechern tönte. Ich wusste schon im Voraus, wenn ich’s bis Gansbach schaffe, dann habe ich die besten Chancen dieses Rennen bis ins Ziel zu schaffen. Da habe ich sogar mit dem legendären Freddy Mercury mitgesungen und mitgetanzt, soweit das auf meinem Rennrad ging :)
Nur noch eine kürzere bergauf Passage über Obritzberg und dann über die schönen langen Abfahrten nach St. Pölten hinunter. Ich wurde auf der 90km Radstrecke von vielen ehrgeizigen und athletischen Monkeys überholt, aber auch gleichzeitig angefeuert. Das gibt so ein Gefühl von Community – vielen Dank an euch alle!!
Und dieses Community Feeling war natürlich bei den zwei Laufrunden noch intensiver zu spüren. Die Affen-Gang in der Nähe des Stadions (samt meinem ultra-geduldigen Ehemann-Radtechniker-Koch-Lauf und -Rad Buddy Lois, Coach Alex und meinen treuesten Fans Suzanne & Richard) war unglaublich laut und aufgeregt; das hat mich richtig beflügelt. Bei meiner ersten Laufrunde bin ich nicht nur Seite an Seite mit Mario Wabnig sondern auch sogar kurz mit meinem Sohn Patrick bei seiner zweiten Runde gelaufen. Ich glaube, alle Mamas unter uns können sich vorstellen, wie es mir dabei ging.
Wie ich dann am Ende dieses letzten Teils wahrgenommen hatte, dass ich tatsächlich ins Ziel kommen werde, dass ich es wirklich geschafft habe, nach all den harten Trainingsstunden, naja dann war ich einfach den Tränen sehr, sehr nahe. Gleich nach dem Zieleinlauf wurde ich von unserem lächelnden Silberrücken beglückwünscht, kurz bevor ich von meiner stolzen Family umarmt wurde und die Info von Alex über meine Zielzeit bekommen habe:
Unglaublich…. mein Traum von einer Zeit unter 7 Stunden ist wahr geworden. 06:59:50 - a monkey’s dream come true!!!!!
Thank you all, you fabulous Monkeys, insbesondere dir, liebe Alex. I had an absolutely unforgettable blast.

Fotos: Beatrix van Linthoudt

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