Training-Entwicklung

12. Februar 2024ca. 6 Minuten Lesezeit

Nachwuchstraining im Triathlonsport funktioniert wie in allen anderen Sportarten über Vergnügen und Spaß!

Ein funktionierender Hintergrund wie Vereinsstruktur, passendes Trainingsumfeld und gut ausgebildetes Trainerpersonal in pädagogischen-(wer spricht die Sprache der Kinder), ebenso wie in sportlichen Belangen (wo und wie wurden die Trainer ausgebildet) ist die Basis einer gesunden Sporterziehung. Über einen längeren Zeitraum für viele Beteiligte ein fruchtbarer Boden, der am Ende Erfolg verspricht.

Der finanzielle Hintergrund bei unserem Triathlon–Sport ist keine kleine Hürde. Die Kommunikation auf hohem Niveau zwischen Kind-Eltern-Trainer-Verein ebenso. Bei den erfolgreicheren Nachwuchssportler*innen ist auch der Austausch mit dem Verband für alle Beteiligten eine Latte, die ganz schön hoch liegt. Multipler Sport und Spiel, Teamsport mit Ball bei den Jüngeren, aber ebenso Leichtathletik und Turnen begleitend zum langsamen Reifen bei den älteren Kleinen in unseren Kerndisziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Ist schwimmen, schwimmen, schwimmen über viele Jahre das zentrale Thema, kommt dann der Laufsport langsam mehr in den Blickwinkel. Wird in weiterer Folge das Multisportive etwas zurückgedrängt und übernimmt das Fahrrad das Kommando, wird es für die Eltern wirklich teuer. Während der vergangenen Jahre schon regelmäßig durch das Heranwachsen der Kids bedingt Schuhe, Kleidung und begleitende Trainingsgeräte wechseln zu müssen, ist nunmehr mit dem Thema Rad meist Feuer am Dach! Stadtrad, Mountainbike, Rennrad ist die Minimalbestückung, die meist jedes zweite Jahr getauscht werden sollte/muss. Neopren-Schwimmanzug und Skating Langlaufausrüstung kommen dazu und eine Sportuhr und Hometrainer möchte der interessierte, meist begabte Spross ebenfalls. Der Transport der Gerätschaft von Rennen zu Rennen, zu den Trainingslagern usw. wird zur finanziellen Herausforderung des Umfelds. Dazu der zeitliche Mehraufwand, der dieses Entwicklungsstadium begleitet, der Eltern fordert und zur Gratwanderung des gerade Möglichen wird….Als ob es keine Schule, Studium oder Berufsausbildung vom Nachwuchs neben unserem eigentlichen Sinn des Lebens, dem Triathlonsport gibt;)

Läuft es jahrelang in diese Richtung, gab´s keine Verletzungen, Unfälle oder mentale Rückschläge bis zum Jugendalter, wurden keine Pausen, die länger als ein Jahr dauerten, und die dadurch entstandenen Lücken zur passenden Trainingsgruppe durch überragenden Trainingsehrgeiz (Begabung vorausgesetzt), wieder geschlossen, gibt’s den nächsten Schritt für Eltern und Jugendliche.

Es wird international! Schaffen Nachkommen es in einen Landes- oder nationalen Leistungskader, beginnt das Reisen durch ganz Europa mit den diversen Auswahlen. Ab jetzt wird es wirklich resch für Eltern und nahe am Thema Involvierte! Der Terminkalender bestimmt das Leben dieser „ausgewählten“ Familien. Meist sind die Elternteile in einer Sportart sehr weit gekommen, oder haben es zumindest versucht. Hier kommt von jenen Eltern auch in diesem Lebensabschnitt noch genügend Unterstützung, um den intensiven (nicht nur für den/die Athlet*in) anstrengenden und herausfordernden Traum zu leben! Ausnahmen bestätigen die Regel, wir haben dafür sogar einige gute Beispiele beim Sports Monkeys Triathlon Club.

Zu diesem Thema noch kurz erwähnt: Sollte keine Aufnahme in den Leistungskader vom Bundesheer erfolgen, und/oder leistungsstarke Sponsoren statt dem Heer einspringen, ist die letzte Stufe der Leiter erklommen und der Plafond, den es zu erreichen gilt, sehr nahe! Aber auch hier bestätigen Ausnahmen in unserem Wiener Triathlon- Umfeld diese Regel.

Was lief bei unseren „großen Kindern“ und überhaupt sonst Erwähnenswertes im Affenkäfig:
Grundsätzlich kletterten viele unserer Population, Schulferien-bedingt, in unbekannte Reviere. Affenurlaub sozusagen. Diverse Fotos aus den Urlaubsdestinationen…die Ballsaison näherte sich ebenfalls dem Höhepunkt. Hier wurden wir von zwei unserer Wissenschaftler*innen, Luca und Julia, bestens vertreten.
Die Besucherdichte in den Wiener Bädern ließ etwas nach in der Ferienwoche. Dadurch schwammen noch, unter unseren Normbedingungen, einige Monkey-Agi´s einen 400m Test im 25m Becken.

Eine Erfolgsmeldung aus Barcelona fand sich in den elektronischen Briefkästen!
Halbmarathon, persönliche Bestleistungen:
Elena Gehmayr 1:28:01, Moritz Kopeinig 1:18:55; …eine beachtliche Leistung, die Affengang gratuliert!
Gefeiert wurde dieser Erfolg mit dem „Moritz-Bier“;)!
Bei diesem Rennen wurde von Julia Mayr der von ihr gehaltene österreichische Halbmarathon Rekord verbessert:
Neue Bestmarke die es für unsere Damen zu knacken gilt: 1:11:09, wir gratulieren auch hier!
https://www.derstandard.at/story/3000000207007/leichtathletik-mayer-lief-in-barcelona-214lv-halbmarathonrekord

Bei den Vereinsverantwortlichen wurde unter der Woche die Knochenarbeit erledigt. Die Feriencamps wurden an den Schulen vorgestellt, davor das Info-Material in leicht konsumierbare Happen geteilt…An der Vereinswäsche wurde gearbeitet.

Bei den GORILLAZ führte der achtsam gleitende Wechsel vom Grundlagen-Aufbautraining von der allgemeinen Vorbereitung in eine spezifischere Trainingsphase. Am Freitag,- mit einem sich das ganze Jahr mehrmals wiederholenden Laktattest am Laufband, unter immer gleichen Rahmenbedingungen, gingen Trainerteam und Athleten behutsam in den neuen Trainingsabschnitt. Mit den im Ausbelastungstest erworbenen Informationen ist es für die Betreuer:innen möglich, noch besser auf die persönlichen Bedürfnisse der Sportler:innen einzugehen und individuelle Trainingspläne werden mit Hilfe der gewonnenen Informationen detaillierter.

Am Samstag gab es daher dann die Möglichkeit für Elite und Age Grouper der Affengang, bei herrlichem Wetter unsere GORILLAZ am Mountainbike bei einer leicht techniklastigen Besteigung unseres Hausbergs zu beobachten!
Mit Rick Nevels begleitete uns ein wirklicher Könner des Fachs. Rick wird übrigens ebenfalls in der Monkeys City in Klagenfurt am Campingplatz wohnen und seinen ersten IronMan finishen! Bei Ungeübteren des MTB-Sports, wie dem Silberrücken, spritzte trotz lockerem Pedalieren das Laktat wie zu Weihnachten die Christbaumkerzen!
Trotzdem eine rundum gelungene Ausfahrt einer homogenen Affengruppe, in der sich alle wohl fühlten und für die wir rund zwei Stunden benötigten. Kleine Ausnahme unser Konsti, der nicht ganz fit in die Pedale trat und abbrechen musste. Baldige Besserung wünscht deine Affenherde!

Unsere 400m Testung im 25m Becken wurde weitergeführt, die aktuelle Liste habt ihr unten bei unseren aktuellen Fotos dabei, ebenso wie die Starterliste vom 70.3er in Sankt Pölten, wo wir mit über 40 (in Worten vierzig) Starter*innen der Challenge-Family zeigen werden, wie stark die Affen-Familie präsent ist.

In Maissau beim Duathlon schwächeln wir allerdings noch gewaltig! Bitte rechtzeitig anmelden, dass erleichtert auch die interne Planung enorm, es sind auch nur begrenzt Startplätze vorhanden. Wenn wir bei der „Halben“ mit so vielen Monkeys dabei sind, sollten wir in Maissau zumindest wieder, wie im letzten Jahr, mit 17 gewerteten Teams am Start stehen. 60zig Starter*innen sollten wir da schon schaffen!

Allgemeine Erinnerung zum Saisonbeginn:
https://tri.sportsmonkeys.at/news/2021/01/vorbereitung-auf-die-zeit-danach/

Ein kleiner zusätzlicher Motivationsschub zuletzt noch: Karl Kaudela, unser herausragender Langdistanz AG-Vizeweltmeister, wird beim Duathlon, wie bei der Halbdistanz in St. Pölten am Start stehen!

Euer Silberrücken

Rudi Hummel
geschrieben von Rudi Hummel

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