12 Stunden Schwimmen
12 Stunden- Benefiz-Schwimmen in St. Pölten
Christian Schwär und ich, Stefan Marx, hatten bereits letztes Jahr das Vergnügen, an dieser tollen Veranstaltung teilzunehmen. Für Lena Tölke war es hingegen eine Premiere. Das Event fand in der Aquacity St. Pölten, in der Nacht vom 29.11. - 30.11.24 in einem 25-Meter-Becken statt. Der Startschuss fiel um 20:30 Uhr, und das Zielsignal erklang um 08:30 Uhr am nächsten Morgen.
Zur Einstimmung trafen wir uns vorab zu einem gemeinsamen Essen und Plausch beim Griechen in St. Pölten. Jede*r hatte dabei seine eigene Taktik, was die optimale Vorbereitung betrifft: Während Lena und ich uns mit Pommes und alkoholfreien Getränken stärkten, setzte Christian auf eine Fischplatte – begleitet von drei Ouzo.
Ein optimaler Startplatz? Nicht ganz!
In der Schwimmhalle angekommen, stellten wir erfreut fest, dass auf unserer Bahn nur drei Teams eingeteilt waren. Zu unserem Bedauern fanden wir uns jedoch nicht auf der schnellsten Bahn wieder, sondern wurden der zweitschnellsten zugeordnet.
Ich eröffnete das Rennen mit einer 30-minütigen Schwimmeinheit, bevor Christian für weitere 30 Minuten übernahm. Anschließend sprang Lena ins Wasser, die direkt eine Stunde durchziehen wollte. Schon zu Beginn zeichnete sich ab, dass vier Teams um die vorderen Plätze kämpften. Wir etablierten uns auf einem soliden dritten Rang, konnten allerdings auf unserer Bahn leider nie den Wasserschatten nutzen.
Lena stellte zu ihrer Begeisterung fest, dass der Veranstalter sogar veganen Nudelsalat als Verpflegung anbot.
Strategie für die Nachtstunden
Unser Plan war es, insbesondere in den Nachtstunden längere Einheiten zu schwimmen, damit die anderen Teammitglieder kurze Powernaps einlegen konnten. Während Christian und Lena mehrmals eine Stunde durchschwammen, konnte ich mit 30-minütigen Intervallen mein Tempo deutlich besser halten. Gegen Ende des Rennens beschlossen wir, dass ich öfter schwimmen würde und auch die letzte Einheit übernehme.
Nach einigen Stunden war klar, dass wir mit den beiden führenden Teams nicht mithalten konnten, aber unser dritter Platz war sicher. Die Herausforderung bestand nun darin, trotz Schlafmangels unser Tempo konstant zu halten – was uns allen überraschend gut gelang.
Was wir nicht erwartet hatten, war jedoch, wie unangenehm die verpflichtende Schwimmhaube des Veranstalters war. Nach längerem Tragen bekamen wir alle ziemlich Kopfweh davon, Lena schwenkte am Ende sogar auf eine private Haube um (nach Rücksprache mit dem Veranstalter). Ich hab die Haube jedenfalls direkt nach dem Schwimmen noch in der Halle entsorgt, die möchte ich keine Sekunde mehr tragen.
Das Ziel erreicht
Nach 12 Stunden ertönte endlich das Zielsignal. Wir waren erleichtert, unter die Dusche zu kommen und uns beim wohlverdienten Frühstück in der gegenüberliegenden Kaserne wieder etwas zu stärken.
https://wasser-rettung.at/12-stunden-benefiz-schwimmen/
Für die Monkeys sicherten wir uns einen starken
dritten Platz mit 41 geschwommenen Kilometern und freuen uns schon darauf, hoffentlich auch nächstes Jahr wieder am Start zu sein. Dann sicherlich nicht nur mit einem Team. Tragt euch den Termin für 2025 schon einmal in den Kalender ein! Wir freuen uns über mehr Starter*innen vom Sports Monkeys Triathlon Club!